Rote Sommerweine sind perfekt für ein Picknick mit Freunden

Rote Sommerweine: 3 Genuss-Tipps für heiße Tage

ADVERTORIAL | Im Sommer kann man nur Weißweine und Rosés so richtig genießen? Von wegen! Auch Rotweine eignen sich hervorragend. Wenn man denn zur passenden Stilistik greift. Ich stelle dir heute mal drei vinophile Schätzchen vor, die nicht nur perfekte rote Sommerweine, sondern auch echte Geheimtipps abseits des Mainstreams sind.

Schon klar, Rotweine haben es derzeit nicht ganz so einfach. Vor allem die jüngeren Weinmenschen trinken gerne schlanke, leichte Weine, die nicht nur mit einem großen Spaßfaktor locken, sondern auch mit unkompliziertem Genuss, der nicht langweilt. Es gibt nur wenige Rotweine, die diesem Image gerecht werden. Im Gegenteil. Sie gelten als schwer, behäbig, mit viel Alkohol und oft noch mehr Gerbstoffen. Zum Sommer mag dieses klischeehafte Bild so gar nicht passen. Wobei in den vergangenen drei Jahren dann eben doch immer wieder rote Sommerweine auftrumpfen können.

Weil sie eben nicht schwer und behäbig, sondern frisch und fruchtig und echte Charmeure sind. Hier lauert dann aber direkt das nächste Weinklischee. Denn rote Sommerweine sind bitte schön aus Rebsorten wie Spätburgunder oder Gamay gemacht. Die bringen aufgrund ihrer dünnen Beerenschalen halt nicht so viele Gerbstoffe mit. Vernatsch geht natürlich auch noch. Oder aber das Württemberg-Pendant Trollinger. Während sich viele selbsternannte Weinkenner dementsprechend genau auf die Rebsorten im Sommer einschießen und sich dafür feiern lassen, dass sie Flaschen zuvor eingekühlt haben, um den Alkohol geschmacklich zu unterdrücken, bringen sie sich selbst dadurch um große rote Sommerfreuden. Denn tatsächlich ist nicht die Rebsorte selbst für einen roten Sommerwein entscheidend, sondern wie die Winzer damit umgehen. Womit wir jetzt beim Eingemachten sind.

Gruppe von Freunden genießt Rotwein im Sommer
Rote Sommerweine versprechen Spaß im Glas – und halten dieses Versprechen auch. © Kar-Tr/iStock

Rote Sommerweine abseits des Mainstreams

Denn machen wir uns nichts vor: Wenn man Spätburgunder oder Gamay mit Stiel und Stängel und einer langen Maischestandzeit vergärt und die Weine dann auch noch in kleinen und neuen Holzfässern sehr lange ausbaut, entstehen auch aus diesen Rebsorten kleine Tannin-Monster, die noch ordentlich lange in der Flasche reifen müssen, damit sie rund und harmonisch sind. Eine kurze Maischestandzeit, die Fermentation im Edelstahltank sowie auch der dortige Ausbau indes sorgen für die fruchtig-frischen roten Sommerweine, die immer mehr Menschen lieben.

Genau das bekommt man eben auch mit Trauben hin, die dickere Beerenschalen haben. Und das nicht erst seit gestern übrigens. Da reicht schon ein kurzer Blick auf die vielfältige Weinbautradition von heißen und südlichen Regionen. Gamay und Co. gedeihen hier nicht. Für diese Rebsorten ist es zum Beispiel in Südwest-Frankreich, also am Fuße der Pyrenäen, viel zu warm. Hier müssen die Trauben zwingend eine dicke Schale haben. Tannat oder auch Cabernet Franc sind genau solche Rebsorten, die sich hier unter der ebenso prallen wie heißen Sonne pudelwohl fühlen. Aus genau diesen Trauben macht die Kooperative Plaimont bereits seit den 1970er Jahren den Wein, den die Erntehelfer nach getaner Arbeit im Hochsommer genießen dürfen.

Rotwein im Sommer? Ja, das geht!
Die drei roten Sommerweine von Plaimont passen super zu allerlei Leckereien. © Kar-Tr/iStock

Vom Erntewein zum Sommerhit

Und dieser Wein hat mit dem gerbstoffreichen Kracher, der erst einmal jahrelang harmonisch lagern muss, was wir ja in der Regel mit den beiden Trauben assoziieren, so gar nichts gemein. Denn dieser Erntewein von Plaimont, besticht seit jeher mit viel Frucht und Frische und einer charmanten Leichtigkeit, die perfekt zur Situation passt. Nämlich einen guten Wein in geselliger Runde nach getaner Arbeit zu genießen, der einfach Spaß im Glas verspricht (und natürlich auch einhält) ohne dabei zu langweilen. Es gab da nur ein Problem: Die Welt kannte diesen Wein schlichtweg nicht. Schließlich machte man ihn bei Plaimont ausschließlich für die Erntehelfer.

Als vor einiger Zeit dann endlich rote Sommerweine zu boomen begannen, wurde man bei Plaimont nachdenklich. Ihr Erntewein fiel ja schließlich genau in diese Kategorie! Aber würden die Menschen einen Cabernet Franc mit Tannat auch wirklich im Hochsommer genießen? Nun geht man bei Plaimont mit der Wiederentdeckung der Rebsorte Tardif und dem eigenen Versuchskeller Atelier des Cépages eh schon immer eigene Wege. Also fackelte man nicht lange und brachte die Cuvée aus Cabernet Franc und Tannat unter dem Namen “Vin le Fleur” auf den Markt.

Rote Sommerweine genießt man am besten leicht gekühlt
Erst nur für die Erntehelfer gemacht, jetzt kann ihn die ganze Welt genießen: „Vin le Fleur“ von Plaimont. © Plaimont

“Vin le Fleur” von Plaimont im Genuss-Detail

Du ahnst es vielleicht schon: Es sind die floralen Noten, die für den Namen des Weins Pate standen. Tatsächlich hat man hier eine sommerliche Blumenwiese in der Nase, zu denen ebenso satte wie auch quicklebendige Anklänge von reifen Himbeeren und saftigen Brombeeren gesellen. Am Gaumen scheint der Wein vor Lebenslust zu tanzen. Es gibt nur wenige Weine, die ich derart mit der Leichtigkeit des Seins emotional verbinde wie den “Vin de Fleur”.

Dass die Cuvée ein derart fantastischer Charmeur ist, kommt aber auch nicht von ungefähr. Denn hier hat Plaimont alles gemacht, was einen roten Sommerwein zum Strahlen bringt. Die Trauben wurden entrappt, die Maischestandzeit war kurz. Zudem hat der Wein kein Holz gesehen. Wer bei Cabernet Franc und Tannat automatisch an fette Wuchtbrummen mit hohem Alkoholgehalt denkt, wird mit dieser schlanken Grazie, die gerade einmal 12 Volumenprozent auf dem Tacho hat, eines besseren belehrt! Ich genieße den “Vin le Fleur” übrigens super gerne zu Tapas-Variationen oder auch zu einer zünftigen Paella.

Zu gegrilltem Käse passt ein Rotwein von Plaimont perfekt
Zum „Paparòc“ empfehle ich dir unbedingt gegrillten Käse mit Feigen und Pistazien! © Plaimont

“Paparòc”: Noch mehr Sommergenuss von Plaimont

Nicht minder begeistert mich ein weiterer roter Sommerwein von Plaimont. Auch wenn der “Paparòc” tatsächlich eine ganz andere Seele hat als der “Vin de Fleur”. Was vor allem daran liegt, dass sich hier Cabernet Sauvignon an Tannat schmiegt. Das Florale weicht hier einer sehr intensiven Aromatik von Schwarzen Johannisbeeren, die aber nicht dunkel und dumpf, sondern fast schon leichtfüßig daherkommt. Im Dialekt der Gascogne, also der Heimat dieser Cuvée, bedeutet “Paparòc” übrigens “Mohn”. Für mich ist dieser Name super passend. Als ich den Wein erstmals im Glas hatte und die Bedeutung des Namens noch nicht kannte, hatte ich beim Duft direkt ein Mohnfeld im Hochsommer vor Augen. Faszinierend, wie ein Wein derart einheitliche Assoziationen auslösen kann, weil er konsequent seine Geschichte erzählt.

Der “Paparòc” ist ein wenig tiefsinniger und vielleicht einen Hauch ernster als der “Vin le Fleur”. Er hat etwas mehr Gerbstoffe – und genau das macht ihn zu einem hervorragenden Speisenbegleiter für diverse Sommergerichte. Ich persönlich liebe ihn sehr zu gegrilltem Käse mit Feigen und Pistazien. Oder aber zu einem Steak oder Merguez. Beides am besten auch frisch vom Grill. Er passt aber auch wunderbar zu einem lauen Sommerabend, wenn man mit lieben Menschen auf der Terrasse sitzt und über das Leben an sich sinniert.

Roter Sommerwein aus der Rebsorte Tannat
Tannat überraschend anders: „Néomad“ von Plaimont. © festinagency/Plaimont

Mit “Néomad” denkt Plaimont Tannat neu

Kommen wir zum dritten roten Sommerwein im Bunde, der für mich ein kleines vinophiles Juwel ist. Denn der “Néomad” von Plaimont besteht zu 100 Prozent aus Tannat. Ja, genau. Ausgerechnet aus der Rebsorte, die dafür bekannt ist, besonders viel Tannin zu haben, sodass der Wein noch lange, lange reifen muss, damit sich diese Gerbstoffe ein wenig abmildern. Der “Néomad” kann indes jung bestens genossen werden. Kein Wunder! Nach der schonenden Mazeration fanden Gärung und Ausbau im Edelstahltank statt. Na ja gut, 20 Prozent wurden im Holzfass ausgebaut, um für eine präzise Struktur zu sorgen.

Derart tiefrot, wie der Néomad ins Glas fließt, erwartet man eigentlich intensive Opulenz. Aber man bekommt intensive Lebensfreude stattdessen! Aromatische Himbeere-Anklänge schmiegen sich an satte Kirsch-Aromen, zu denen sich noch ein Hauch von Cranberries gesellt. Am Gaumen herrscht dann pure Harmonie: Struktur, Gerbstoffe, Frucht und Frische – alles passt perfekt zueinander. Was dann in einem Trinkfluss der Extraklasse mündet. Ganz ehrlich? Ich hätte nie gedacht, dass aus Sud-Ouest ein derart zugänglicher Tannat kommen kann. Ich kannte bis dato auch eher nur die ruppige Seite dieser Rebsorte. Die Trauben stammen übrigens konsequent aus der Appellation Madiran. Damit ist der “Néomad” ein echter Herkunftswein – und das für unter zehn Euro!

Rote Sommerweine von Plaimont im Überblick:

Rocken rote Sommerweine auch dein Glas?

So unterschiedlich die drei roten Sommerweine von Plaimont auch sein mögen, haben sie doch gewisse Gemeinsamkeiten. Sie sind ideale Begleiter für gesellige Momente und wenn du den Grill anschmeißt. Und sie profitieren allesamt davon, denn du sie vorher leicht einkühlst. Die Gewächse haben zwar jeweils nur 12 Volumenprozent Alkohol, was für Rotweine sehr moderat ist. Aber gekühlt betonst du die Frische der Gewächse und der Alkohol tritt noch mehr in den Hintergrund.Gerade im Hochsommer ist das ja immer sehr willkommen.

Du siehst: Im Sommer müssen es nicht immer die roten Klassiker aus Spätburgunder, Gamay oder Vernatsch sein. Auch Underdog-Trauben wie Tannat können hier mächtig auftrumpfen. Und die drei Weine hier haben noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: Jeder mag sie – aber kaum jemand kennt sie. Du kannst dich damit also in jeder geselligen Runde als echter Weinkenner profilieren. 😉

Copyright Titelbild: © ViewApart/iStock

 * Dieser Text wurde von Plaimont in Auftrag gegeben und vergütet, spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider. Externe Links sind Bestandteil dieses Advertorials. Interne Links dienen Service-Zwecken.

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