Valentinstag: Weine, die die Liebe feiern
ADVERTORIAL | Immer mehr Menschen begehen den Tag der Liebe nicht mehr im Restaurant, sondern sorgen für besondere zweisame Momente zuhause. Was aber nichts daran ändert, dass die Weinauswahl auch hier die Stimmung entscheidend unterstreichen kann. Deswegen verrate ich dir hier meine sechs Favoriten, mit denen der Valentinstag garantiert gelingt.
Eigentlich könnte ich mir Anfang Februar fett im Kalender markieren. Denn pünktlich zwei Wochen vor dem Valentinstag häufen sich bei mir die privaten Nachfragen, welche Weine sich denn für den Tag der Liebe besonders gut eignen, wenn man dieses oder jenes vorhat, kocht oder gemeinsam genießen möchte. Und nein, die Fragen kommen nicht nur von Herren, sondern inzwischen gleichteilig auch von weinaffinen Damen, die ihrem Liebsten am 14. Februar ein Gewächs kredenzen möchten, dass auf jeden Fall zur romantischen Stimmung passt, kein kleines Vermögen kostet und trotzdem hochwertig ist.
Solche Anfragen beantworte ich natürlich jedes Jahr sehr, sehr gerne. Ich bin schließlich ein großer Fan von Genusskontext und bewusstem Sichtbarmachen der Liebe. Trotzdem dachte ich mir, dass es vielleicht ganz sinnvoll wäre, mal generell ein paar konkrete Weinempfehlungen für den Valentinstag zu geben. Dann hast du sozusagen einen Spickzettel für die nächsten Jahre. Schließlich läuft der Tag der Liebe nun wahrlich nicht jedes Jahr identisch ab.
Prickelndes Entrée mit Bailly Lapierre

Ein Valentinstag ist irgendwie kein richtiger Valentinstag ohne einen hochwertigen Schaumwein. Unter uns: Champagner mag für viele Menschen da der Standard sein, aber wird für den Tag der Liebe derart oft bemüht, dass man mit anderen Schaumweinen meist besser im Gedächtnis bleibt. Zumal ein Crémant ebenso edel und stilvoll ist – traditioneller Flaschengärung sei dank. Für mich persönlich ist da der Crémant de Bourgogne Rosé von der Winzergenossenschaft Bailly Lapierre ein echter Go-to-Genuss. Und zwar einer mit einer echten Geschichte in der Hinterhand. Denn das kleine Dörfchen Bailly im nördlichen Burgund, wo die Winzergenossenschaft ihren Stammsitz hat, gilt als Wiege der Appellation Crémant de Bourgogne.
Seit 1972 werden hier von den 71 Winzern in einem Steinbruch, der einzigartige natürliche Bedingungen bietet, hochwertige Schaumweine produziert. Circa 50 Meter unter der Erde befinden sich neben dem Bereich für die technischen Anlagen ebenfalls die Keller sowie der Verkostungs- und Verkaufsbereich. Bei natürlich konstanter Feuchtigkeit und Temperatur herrschen optimale Bedingungen für die Reifephase der Crémants. Der Rosé ist eine kleine Besonderheit, denn er wird durch Mazeration von Pinot Noir und Gamay gewonnen. Pinot Noir liefert den „weinigen“ Charakter – Gamay steuert die Aromen von roten Früchten bei. Zugleich brilliert der Crémant mit einer mineralischen Frische und einem cremigen Mousseux. Oder anders ausgedrückt: Der Crémant de Bourgogne Rosé Brut von Bailly Lapierre ist extrem sexy – und damit ein idealer Aperitif für einen sinnlichen Abend zu zweit. Pro-Tipp: Erdbeeren mit ein, zwei Salzkristallen darauf kitzeln das volle Aroma heraus und sorgen für noch mehr Mundgefühl und Intensität.
Rosé-Garant für den Valentinstag von Estandon

Bleiben wir ruhig noch ein wenig bei der klassischen Weinfarbe für den Valentinstag. Schließlich gehört ein Rosé für viele Menschen einfach zu einem verführerischen Moment dazu. Hier haben wir natürlich Auswahl in Hülle und Fülle. Ich persönlich setze am 14. Februar gerne auf einen der Rosé-Spezialisten schlechthin. Estandon. Die 1947 gegründete Winzergenossenschaft hat aktuell 300 Mitglieder, die in der Provence vor allem in den Appellationen Côtes de Provence, Coteaux Varois en Provence und Coteaux d’Aix en Provence bewirtschaften. Der „Insolence“ von Estandon, den ich dir hier empfehlen möchte, stammt allerdings aus der IGP (Indication Géographique Protégée – geschützte geografische Angabe) Méditérranée.
Hier ist der Name Programm, denn „Insolence“ bedeutet so viel wie „frech“ oder auch „unverschämt“. Und in der Tat! Der Rosé ist wunderbar frisch und frech, mit viel fruchtigen Anklängen nach Himbeere und Erdbeere. Er ist unkompliziert, langweilt aber nicht. Im Gegenteil. Er passt nämlich ganz wunderbar zu marinierten Garnelen oder aber Saté-Spießen. Gerade wenn es Fingerfood gibt, darf dieser Rosé bei mir nicht fehlen. Dazu der verführerische Duft und die zauberhaft blasse Farbe … das ist schon die Rundumausstattung für den Valentinstag. Die Reben, die ihre Trauben für diesen Rosé geben, wachsen übrigens auf dem Plateau de la Roquebrussanne. Der steinige Boden gewährleistet eine gute Drainage, zugleich speichern die Kiesel die Sonnenwärme. Ein ideales Terrain für den Anbau von Grenache, Rolle und Syrah.
Weiße Eleganz von Plaimont

Nun möchte man sich am Valentinstag ja nicht nur mit Aperitif und Fingerfood begnügen. Und zu einem romantischen Dinner gehören nun einmal auch die passenden Weine. Einer, der hervorragend zu Geflügelgerichten und Ziegenkäse harmoniert, ist der „Yura“ von Plaimont. An die Kooperative aus Sud-Ouest habe ich ja ein wenig mein Weinherz verloren. Nicht nur, weil ich deren Weine aus Appellationen wie Saint-Mont oder Madiran sehr schätze, sondern auch, weil die Genossenschaft alte Rebsorten rettet und daraus fantastische Gewächse macht.
Der „Yura“ von Plaimont stammt aus der Appellation Jurançon, die an den Ausläufern der Pyrenäen in der Nähe der Stadt Pau liegt. Die AOP ist vielen Weinliebhabern vor allem für ihre lieblichen und edelsüßen Weißweine bekannt. Doch hier werden auch sehr gute trockene Weißweine aus lokalen Rebsorten wie Gros Manseng oder Petit Courbu produziert. „Yura“ ist eine Assemblage aus Petit Manseng und Gros Manseng. Die Trauben wachsen in ausgewählten Parzellen an beeindruckend steilen Hängen. Um das aromatische Potential der Trauben bestmöglich zu erhalten, werden sie in den frühen, noch kühlen Morgenstunden geerntet. Die alkoholische Gärung findet zum Großteil in Edelstahltanks und zu 30% in Holzfässern statt. Der Wein wird acht Monate auf der Hefe ausgebaut, was der Cuvée Tiefe und eine enorme aromatische Komplexität verleiht. Dazu dann noch die Anklänge von weißen Blüten und feinen Gewürzen – ein sinnliches Gedicht!
Valentintags-Highlight von La Chablisienne

Falls es bei dir am Valentinstag Sushi, Fisch oder Meeresfrüchte geben sollte, dann solltest du dir mal „La Pierrelée“ von La Chablisienne genauer anschauen. Die 1923 gegründete Genossenschaft zählt dank der akribischen Arbeit der Winzer zu den wichtigsten Playern in Chablis. Der Chablis „La Pierrelée“ zeigt eindrucksvoll, zu welchen Gaumenexplosionen Chardonnay fähig ist. Das fängt bereits in der Nase an. Denn diese ist extrem ausdrucksstark, mit Anklängen von gerösteten Haselnüssen und einem Hauch von Feuerstein.
Am Gaumen findest du da delikate Noten von grünem Apfel und Rosenblättern. Dazu dann noch die mineralische Frische, die so typisch für einen Chablis ist. Allerdings liegen hier quasi mehrere mineralische Schichten übereinander und sorgen so für eine Tiefe, die zudem mit Leichtigkeit brilliert. Ein Kontrast, der am Gaumen wunderbar harmoniert – und den man nicht so schnell vergisst. Kommt jetzt auch noch Fisch dazu, dann brauchst du eine Liebeserklärung weniger am Valentinstag. Wer solch eine Kombination kredenzt, der liebt. Ganz eindeutig.
Rote Verführung von Marrenon

Nun ist ja nicht nur ein edler Fisch ein probates Liebesgericht, sondern zum Beispiel auch ein schönes Entrecôte. Solch ein Steak braucht einen eleganten und lebendigen Rotwein, der die Fleischaromen ideal unterstützt. Normalerweise greift man da automatisch zu Pinot Noir. Ich hingegen wähle als ideales Pairing nicht nur am Valentinstag regelmäßig den Marselan „Les Grains“ von Marrenon. Wobei „Les Grains“ nicht der Name des Weins ist, sondern der Rebsorten-Reihe von Marrenon, die insgesamt 12 unterschiedliche reinsortige Gewächse umfasst. Marselan ist eine Neuzüchtung aus Cabernet Sauvignon und Grenache.
Im Fall der Maison Marrenon, die übrigens 1965 im Herzen des regionalen Naturparks Luberon gegründet wurde und inzwischen die große Referenz für Weine aus dem Luberon und dem Ventoux-Gebiet ist, wachsen die Marselan-Reben auf einem höher gelegenen Weinberg. 300 bis 400 Meter Höhe mögen erst einmal nicht viel klingen. Im heißen Luberon reichen sie aber schon aus, damit die Trauben von kühleren Nächten profitieren, langsamer reifen und trotzdem eine schöne Frische bewahren. Im Marselan „Les Grains“ treffen deswegen Cassis und Kirsche auf Lakritz und Wacholder. Auch ein sanfter Oberton von Garrigue ist wahrnehmbar, der sich zusammen mit den weichen Tanninen an den Gaumen schmiegt. Ein herrlich sinnlicher Wein zu rotem Fleisch. Vertrau‘ mir.
Süße Krönung von Plaimont ist am Valentinstag Pflicht

Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich ein großer Plaimont-Fan bin. Deswegen habe ich von dieser Kooperative noch eine weitere Empfehlung für dich. Zu jedem Valentinstag gehört schließlich auch ein Süßwein, den du zu einem verführerischen Dessert reichen kannst. Meine erste Wahl ist da in der Regel der „Lutz“ von Plaimont. Die Cuvée aus Gros Manseng, Petit Manseng und Petit Courbu stammt aus der Appellation Pacherenc du Vic-Bilh am Fuße der Pyrenäen.
Für diesen Dessertwein werden die Trauben spät im Jahr gelesen, um eine hohe Zuckerkonzentration zu erreichen, gefolgt von einer schonenden Verarbeitung, um die Aromen zu bewahren. Eine Akribie, die sich lohnt! In der Nase betören Aromen von Honig, getrockneten Aprikosen und tropischen Früchten. Am Gaumen zeigt sich der Wein samtig, vollmundig und harmonisch mit einem langanhaltenden, süßen Abgang. Für mich persönlich gibt’s keinen besseren Genussabschluss am Valentinstag!
Valentinstag mit allen Sinnen genießen

Ja, alle Weine, die ich hier vorgestellt habe, kommen aus Frankreich. Und ja, natürlich haben auch andere Länder faszinierende Gewächse. Gar keine Frage. Ich bin allerdings der Meinung, dass mit dem Valentinstag auch immer ein bestimmtes sinnliches Lebensgefühl verbunden ist. Zumindest ist das bei mir so. Und das transportieren französische Weine – vor allem in Verbindung mit Kulinarik – für mich par excellence.
Zumal es Weine sind, die jetzt nicht zu den gängigen Empfehlungen gehören. Als frisch verliebtes Paar kann man über die kleinen Raritäten sehr gut ins Gespräch kommen. Langjährigen Paaren bieten diese vinophilen Juwelen indes mal einen anderen als den üblichen Gesprächsstoff – und vielleicht auch mal eine andere Genussdimension fernab des bereits Bekannten. Auch das sind durchaus wichtige Aspekte, die man für den Valentinstag ruhig mal bedenken darf. 😉 In diesem Sinne: Je te souhaite une Saint-Valentin séduisante.
Copyright Titelbild: © siraanamwong/iStock
*Dieser Text wurde von Vinergie in Auftrag gegeben und vergütet, spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider. Externe Links sind Bestandteil dieses Advertorials. Interne Links dienen Service-Zwecken.

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